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Von 1977 bis Mai 2004 war ich in einer Kanzlei tätig, die in der Regel drei bis vier Rechtsanwälte, bis zu 12 weitere Angestellte und sechs bis acht Auszubildende beschäftigte.

Neben Privatleuten, die die Kanzlei vor allem in den Bereichen Verkehrsunfallabwicklung, Arbeitsrecht, Familienrecht, Bußgeldsachen, Verkehrsstrafsachen, allgemeinem Zivilrecht und Notariat beauftragten, spielten zahlreiche Mandanten aus dem Bereich der mittelständischen Wirtschaft eine große Rolle. Die Schwerpunkte lagen hier in den Bereichen Kfz-Handel, Baugewerbe und Baunebengewerbe, Busunternehmen, Speditionen, Handwerk sowie Groß- und Einzelhandel. Diese Ausrichtung der Kanzlei hatte zur Folge, dass in großem Umfang auch Forderungseinzug und Masseninkasso betrieben wurde, und auch im Notariat große Erfahrungen im Bereich Gesellschaftsgründungen und Handelsregister vorliegen.

Die Arbeitsweise der Kanzlei war vor allem dadurch gekennzeichnet, dass jede Mandatsbearbeitung von den Anwälten persönlich geleistet wurde. Es gab keinen Bürovorsteher, der selbständig kleinere Mandate abwickelte oder Zwangsvollstreckung betrieb. Auch in solchen Angelegenheiten war immer einer der Anwälte der kompetente und über den Sachstand informierte Ansprechpartner des Mandanten. Die Anwälte waren bemüht, vor allem den gewerblichen Mandanten Rücksprachen in der Kanzlei möglichst zu ersparen und stattdessen die Unternehmen der Mandanten aufzusuchen und dort, wo ja auch erforderliche Geschäftsunterlagen und gegebenenfalls zum Unternehmen gehörende Zeugen verfügbar sind, die nötigen Besprechungen zu führen. Auch durch Nutzung von Telefon, Telefax und e-Mail wurden Kanzleibesuche der gewerblichen Mandanten möglichst vermieden.

Seit Juni 2004 arbeite ich im wesentlichen ohne Angestellte und Auszubildende. Mein Büro ist deshalb auch nicht ständig besetzt. Über meine Mobilfunknummer bin ich aber nahezu ständig erreichbar, wenn ich nicht gerade im Gerichtssaal bin. Ansonsten hat sich aber an den Grundsätzen der Mandatsbearbeitung nichts geändert.

Ich bin weiterhin berechtigt, meine Mandanten vor allen deutschen Gerichten zu persönlich vertreten. Die früheren Zulassungsbeschränkungen auf nur ein Landgericht oder nur ein Oberlandesgericht gibt es nicht mehr. Nur für die Vertretung bei den Zivilsenaten des Bundesgerichtshofes ist heute noch eine besondere Zulassung erforderlich, die aber nur von wenigen Anwälten beantragt worden ist. Diese Anwälte treten in der Regel nur dort auf und nicht mehr bei den anderen Gerichten. Mein Tätigkeitsbereich liegt überwiegend in den Bereichen der umliegenden Landgerichte, vor allem Münster, Dortmund, Bochum, Hagen, Wuppertal, Duisburg, Düsseldorf und Krefeld, die vom Kanzleiort schnell erreichbar sind, in besonderen Fällen natürlich auch bei allen anderen deutschen Amtsgerichten,  Landgerichten und Oberlandesgerichten sowie den Finanz-, Sozial-, Verwaltungs- und Arbeitsgerichten. Vor entfernten Gerichten und dem Bundesgerichtshof werden die Interessen der Mandanten unter Mitwirkung bewährter Kooperationspartner vertreten, mit denen ich an allen wichtigen deutschen Gerichten seit vielen Jahren gut zusammenarbeite.

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